Manchmal ist der Kopf voller Gedanken, doch auf die Frage „Was beschäftigt mich eigentlich?“ finden wir keine klare Antwort. Wir funktionieren, erfüllen Erwartungen und treffen Entscheidungen. Dabei bleibt wenig Zeit, wahrzunehmen, was uns bewegt, was uns Kraft gibt und was sich verändern darf.
„Mal und Schreib dich frei“ lädt dazu ein, innezuhalten und sich selbst auf kreative Weise zu begegnen. Intuitives Malen und kreatives Schreiben eröffnen unterschiedliche Zugänge zum eigenen Erleben. Zusammen können sie helfen, Gedanken zu sortieren, Bedürfnisse zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln – im persönlichen Leben ebenso wie im Beruf.
Erst Farbe, dann Worte: dem eigenen Erleben auf die Spur kommen
Eine Farbe, eine Linie, eine Form: Beim intuitiven Malen darf etwas entstehen, ohne dass das Ergebnis vorher feststeht. Gefühle, innere Bilder oder Spannungen können einen Ausdruck finden, auch wenn dafür zunächst die Worte fehlen.
Das anschließende Schreiben greift auf, was beim Gestalten sichtbar oder spürbar geworden ist. Was fällt mir auf? Was überrascht mich? Was hat dieses Bild mit meiner aktuellen Situation zu tun? Aus spontanen Gedanken können persönliche Erkenntnisse und erste Ideen für den Alltag entstehen.
Du brauchst dafür weder Malerfahrung noch Schreibtalent. Niemand bewertet dein Bild oder korrigiert deinen Text. Du entscheidest selbst, was du gestalten, aufschreiben und mit anderen teilen möchtest. Auch etwas für dich zu behalten, gehört dazu.
Im privaten Leben: Was brauche ich – und was ist mir wirklich wichtig?
Zwischen Alltag, Familie und Verpflichtungen geraten die eigenen Wünsche manchmal in den Hintergrund. „Mal und Schreib dich frei“ schafft Zeit, ihnen wieder Aufmerksamkeit zu schenken.
Vielleicht stehst du vor einer Entscheidung, erlebst einen Abschied oder möchtest einen neuen Lebensabschnitt gestalten. Vielleicht wünschst du dir auch einfach eine kreative Pause und Freude am Ausprobieren.
Ein gemaltes Bild und wenige frei geschriebene Sätze können zum Ausgangspunkt für Fragen werden, die im Alltag selten Platz finden:
- Welche Rollen prägen mein Leben – und wie wohl fühle ich mich darin?
- Was gibt mir Kraft, was kostet mich Energie?
- Welche Bedürfnisse und Grenzen möchte ich ernster nehmen?
- Was wünsche ich mir für die nächste Zeit?
Dabei geht es auch darum, eigene Stärken wiederzuentdecken und den inneren Kritiker besser kennenzulernen. Wer bemerkt, wie schnell der Gedanke „Das kann ich nicht“ auftaucht, kann neugierig werden: Wo begegnet mir dieser Satz noch? Und was würde ich ausprobieren, wenn ich mir mehr zutraute?
So entsteht Raum für Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz und neue Möglichkeiten. Ebenso wertvoll sind die kleinen Momente: ganz bei einer Farbe sein, einen überraschenden Satz schreiben oder Freude am eigenen Ausdruck erleben.
Im Beruf: Abstand gewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten entdecken
Berufliche Fragen lassen sich nicht immer allein mit Fakten, Plänen und Pro-und-Kontra-Listen klären. Bei Rollenwechseln, hoher Beanspruchung oder festgefahrenen Situationen kann ein anderer Zugang hilfreich sein.
„Mal & Schreib dich frei“ bietet Anlässe, die eigene Arbeit mit etwas Abstand zu betrachten: Welche Erwartungen erfülle ich? Was entspricht meinen Werten? Wo kann ich gestalten? Wo brauche ich Unterstützung oder klarere Grenzen?
Eine Führungskraft könnte beispielsweise ihre aktuelle Rolle als Bild gestalten und anschließend aus verschiedenen Perspektiven darüber schreiben: Was erwartet mein Team? Was erwarte ich von mir selbst? Was davon kann ich tatsächlich beeinflussen?
Das Bild liefert dabei keine fertige Antwort. Es wird zum Ausgangspunkt einer Reflexion, aus der sich konkrete Schritte ableiten lassen – etwa ein klärendes Gespräch, eine bewusstere Prioritätensetzung oder eine veränderte Aufgabenverteilung.
Mögliche Einsatzfelder reichen von beruflicher Orientierung und Selbstführung über Führungskräfteentwicklung bis zu Teamtagen, Bildungsangeboten und Veränderungsprozessen.
Für Unternehmen: kreative Reflexion mit einem klaren Anliegen verbinden
Für Unternehmen wird das Angebot besonders dann wertvoll, wenn eine konkrete Frage den Rahmen bildet. Zum Beispiel:
Was stärkt unsere Zusammenarbeit? Was möchten wir bewahren? Und was brauchen wir, um eine Veränderung gemeinsam zu gestalten?
Bilder können unterschiedliche Wahrnehmungen sichtbar machen und Gespräche anstoßen. Auch Widersprüche dürfen zunächst nebeneinanderstehen. Beim anschließenden Schreiben können Teilnehmende ihre Gedanken vertiefen, bevor sie ausgewählte Erkenntnisse in den Austausch einbringen.
So können bislang unausgesprochene Sichtweisen zur Sprache kommen, vertraute Denkmuster hinterfragt und neue Ideen entwickelt werden. Entscheidend ist, was daraus folgt: Welche Erkenntnis nehmen wir ernst? Was können wir beeinflussen? Was vereinbaren wir konkret?
Kreative Reflexion braucht deshalb einen verlässlichen Rahmen. Persönliche Inhalte bleiben freiwillig, Bilder werden nicht von außen gedeutet und niemand muss Gefühle oder private Erfahrungen offenlegen. Gerade im Arbeitsumfeld sind diese Grenzen eine wichtige Voraussetzung für Vertrauen.
Was persönliche Entwicklung und berufliche Klarheit verbindet
Ob es um das eigene Leben oder die Zusammenarbeit geht: Häufig stehen ähnliche Fragen im Mittelpunkt.
| Im persönlichen Leben | Im beruflichen Alltag |
|---|---|
| Eigene Wünsche und Werte erkennen | Berufliche Orientierung finden |
| Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen | Rollen und Erwartungen klären |
| Übergänge bewusst gestalten | Mit Veränderungen umgehen |
| Stärken wiederentdecken | Ressourcen gezielter einsetzen |
| Zukunftsbilder entwickeln | Ziele und nächste Schritte formulieren |
Freiraum braucht einen ehrlichen Rahmen
„Mal & Schreib dich frei“ lebt von Freiwilligkeit, Neugier und einem respektvollen Umgang. Die Methode kann Reflexion und Dialog anregen. Sie kann jedoch weder fehlenden Gestaltungsspielraum ersetzen noch strukturelle Probleme lösen. Wo Veränderungen nötig sind, müssen Erkenntnisse auch zu Gesprächen, Entscheidungen und Handlungen führen dürfen.
Das Angebot dient der Selbsterfahrung und persönlichen Entwicklung. Es ist keine Therapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Dein nächster Schritt darf mit einer Farbe beginnen
Du musst noch nicht wissen, was am Ende entstehen soll. Eine Farbe, ein erster Satz oder eine Frage reichen als Anfang.
Bei ASCORDIS verbindet „Mal & Schreib dich frei“ kreatives Erleben mit persönlicher und beruflicher Reflexion. Es entsteht Raum, um innezuhalten, sich selbst zuzuhören und stimmige nächste Schritte zu entdecken.
Du möchtest dir diesen Freiraum schenken oder das Angebot für dein Team nutzen? Sprich mich an. Gemeinsam klären wir, welcher Rahmen zu deinem Anliegen passt.

